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DIE Insel in der südlichen Nordsee . . .

Sturm

Von Zeit zu Zeit, meistens zwischen Oktober und März wird die deutsche Nordseeküste von starken Stürmen heimgesucht. Zehn, elf oder zwölf Windstärken garantieren einerseits ein spannendes Spektakel und sorgen für außergewöhnliche Fotomotive, andererseits werden Dächer nahezu abgedeckt, Bäume entwurzelt und diverse Flächen von der Nordsee überflutet.

1962 kam es zu einer besonders schweren Sturmflut. Orkan aus Nordwest drückte das Wasser förmlich auf die Küste. In den Niederlanden und in Hamburg kamen viele Menschen ums Leben und auch auf den Ostfriesischen Inseln gab es regelrechte Zerstörungen durch das anbrandende Nordseewasser. Heute ist die Küste besser geschützt und die Deiche sind höher.

Auf Norderney kommt es bei starken Stürmen zu Dünenabbrüchen.

Der Hafen kann überflutet werden und es kommt zu Einschränkungen im Schiffsverkehr bzw. zur Einstellung des Fährbetriebes. Fluttore schützen die Insulaner vor Überschwemmungen und Wassereinbrüchen.